Der Schulsanitätsdienst (SSD) hat im Rahmen des “Advent im Olga” am 30.11.2018 ein Interview mit zwei Schulsanitäterinnen geführt, um herauszufinden, was man als Mitglied erlebt und welche Aufgaben einem gestellt werden.

Interviewer: “Hallo Nora und Chiara. In welche Klasse geht ihr und wie lange seid ihr schon im SSD?”

Nora: “Wir gehen in die neunte Klasse. Wir sind also schon seit etwas mehr als einem Jahr hier.”

I: “Und was macht euch als Schulsanitäter am meisten Spaß?”

N: “Mir gefallen sehr die Fortbildungen, da man immer etwas neues dabei lernt. Zum Beispiel wie man spezielle Verletzungen behandelt, was echt interessant ist.”

I: “Gibt es etwas, das euch besonders schwerfällt im SSD?”

Chiara: “Naja, sich alle Sachen zu merken. Also wie man manche Wunden verarztet. Da gibt es viele Details, die man schnell vergisst.”

I: “Was war bis jetzt euer spannendster “Einsatz” als Schulsanitäter?”

C: “Es gab mal eine Auseinandersetzung zwischen zwei Fünftklässlern und einer hat dem anderen auf die Stirn geschlagen. Der betroffene Junge konnte daraufhin seine Augen nicht mehr öffnen. Danach musste der Krankenwagen gerufen werden. Das war ziemlich krass…”

I: “Wir sind heute im “Advent im Olga”. Wie seid ihr heute ausgestattet und was für Einsätze passieren an diesem Schulfest normalerweise?”

N: “Wir haben immer einen Versorgungsrucksack dabei, in dem alles ist, was wir zur Behandlung von irgenwelchen Verletzungen brauchen. Einmal ist ein Junge die Treppe runtergefallen, er hat sich aber nicht so schlimm verletzt. Ansonsten verläuft der Advent im Olga in der Regel friedlich ab.”

I: “Wie seid ihr darauf gekommen, Schulsanitäter zu werden?”

N: “Ich will irgendwann Medizin studieren und als die Schulsanitäter damals in die achte Klasse reingekommen sind und für den SSD geworben haben war ich sofort interessiert.”

I: “Kommen wir zu meiner letzten Frage: Wenn ihr die Möglichkeit hättet, etwas im SSD zu optimieren, was wäre das?”

N: “Oft wenn sich ein Schüler verletzt, holt man sich zuerst Hilfe bei einem Lehrer statt bei einem Schulsanitäter, obwohl wir immer per Mobiltelefon zu erreichen sind und gleich zur Stelle sein können. Die Schüler wenden sich zuerst den Lehrern statt uns zu, was frustrierend ist, da wir eine Ausbildung haben und die meisten Lehrer nicht. Daher würden wir uns ein wenig mehr Autorität wünschen.”

“Wie man sehen kann lernt man als Schulsanitäter im der Königin- Olga- Stift- Gymnasium zahlreiche Verletzungen zu behandeln und hat viele Möglichkeiten, sich für die Zukunft vorzubereiten, sei es für den Führerschein oder auch einen medizinischen Beruf

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